Geburtsvorbereitung

Phantastisch! Fast alle freuen sich über die Schwangerschaft und auf das Kind. Nachbarn und Freunde sind auf der Suche nach Geschenken, die Häuser sind geschmückt, im Zentrum der Stadt werden allerlei Köstlichkeiten angeboten. In zwei Wochen ist es so weit, das Kind kommt zur Welt. Und alle sollen spüren: Wir freuen uns über das Neugeborene. Natürlich ist diese Art der Geburtsvorbereitung nicht alltäglich. Bei normalen Schwangerschaften geht es weniger aufwändig zu. Nachbarinnen und Freunde kaufen vielleicht einen Strampelanzug oder kleine Söckchen, mehr ist nicht. Und man wartet erst ab, ob alles klappt. Gratuliert wird auf keinen Fall vor der Zeit, geschenkt auch nicht.

Bei der Schwangerschaft der Maria handelt es sich um eine Ausnahme. Wir kommen früher in Gang – mit Recht. Wir wissen schon jetzt: es wird alles gut gehen. Das Kind wird wachsen und gedeihen, frohe Nachricht von Gott bringen, heilen und für uns eine große Bedeutung haben, sterben und auferstehen. Einmalig bislang! Kein Wunder, dass wir uns darauf intensiv vorbereiten. Überall Licht und Glanz, Vorfreude.

Gestatten Sie mir, liebe Leserin, lieber Leser, aber diesen Hinweis: die Vorbereitung kann auch zu laut und vielfältig werden. Sie können in Stress geraten, ja, es droht, dass für den Original-Inhalt des Festes gar kein Raum mehr bleibt. Das wäre schade! Sie sollen ja ein Geschenk bekommen. Dazu brauchen Sie Besinnung und Innehalten. Die sind möglich: bei Gesprächen auf dem Adventstsmarkt, beim lebendigen Adventskalender, in den Kirchen. Übrigens: der Geburtstermin steht bereits eindeutig fest: es ist der 25. Dezember!

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